07.10.2014

ThyssenKrupp AG, Essen

Bau des Testturms in Rottweil gestartet

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben ThyssenKrupp und die Stadt Rottweil am Donnerstag den offiziellen Baubeginn des Testturms gefeiert. Am Vorabend hatte der Gemeinderat die Satzung des Bebauungsplans beschlossen - die letzte formale Hürde der Planungs- und Genehmigungsphase. Die Gründungsarbeiten können nun umgehend beginnen - in gut zwei Jahren soll der von den renommierten Architekten Helmut Jahn und Werner Sobek entworfene Testturm für Aufzugsinnovationen fertiggestellt sein.


"Nun geht es erstmal in die Tiefe bis auf gut 32 m, bevor der Turm dann in die Höhe wächst", erläutert Alexander Keller, Europachef von ThyssenKrupp Elevator. "Je schneller wir den Turm fertigstellen, desto eher können wir unsere zukünftigen Innovationen hier in der Region testen. Außerdem möchten wir der Stadt möglichst schnell zu ihrem Rekord verhelfen: Steht der Turm, dann hat Rottweil Deutschlands höchste Aussichtsplattform auf 232 m Höhe."


Das öffentliche Panoramadeck ermöglicht eine 360° Sicht auf die Region rund um Rottweil und soll zu einem attraktiven Anziehungspunkt für Touristen in Baden-Württemberg werden. Somit ist der Testturm mehr als nur ein funktionales Gebäude zur Forschung und Entwicklung: Unter nachhaltigen und ressourcenschonenden Gesichtspunkten entworfen, repräsentiert er ThyssenKrupps Ingenieurkunst und zitiert in seiner Form die mittelalterlichen Kirch- und Wehrtürme von Rottweil.


Seine endgültige Höhe erreicht die Forschungseinrichtung in relativ kurzer Zeit. Bereits im Sommer 2015 soll das Bauwerk die finale Höhe erreicht haben. Von den aufwändigen Innenarbeiten für den Test und die Zertifizierung von innovativen Aufzügen ist dann - von außen betrachtet - nur wenig zu sehen. Kurz vor Ende der Bauarbeiten wird der Turm seine auffällige Verkleidung erhalten - wie von den Architekten vorgesehen. Das Zusammenspiel von Höhe und Design machen den Forschungs- und Entwicklungsturm von ThyssenKrupp zu einem der prägnantesten Bauwerke in Süddeutschland.


ThyssenKrupp AG, Essen