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Hoffnung auf schwarze Null im ersten Quartal
14.02.2012
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) deutet auf eine Stagnation des realen Bruttoinlandsprodukts im laufenden Vierteljahr hin und unterstreicht, dass die deutsche Wirtschaft im Schlussquartal leicht geschrumpft ist. Für das laufende Vierteljahr macht das Konjunkturbarometer Hoffnung auf eine schwarze Null, sagt DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. Zuletzt sind die Daten zur Wirtschaftsleistung überwiegend positiv ausgefallen, und die Stimmung hat sich deutlich aufgehellt, erläutert Fichtner die etwas optimistischere Einschätzung des DIW Berlin.
Ausschließen wollen die DIW-Experten einen weiteren leichten Rückgang der Wirtschaftsleistung in diesem Quartal aber nicht: Die Auftragslage in der Industrie bleibt schwach, das dürfte die Industrie zu Jahresbeginn noch belasten, begründet DIW-Konjunkturexperte Simon Junker die derzeit noch gedämpfte wirtschaftliche Entwicklung. Neben anhaltend gedämpften Exporten dürften auch die Investitionen zunächst noch schwach bleiben. Die zuletzt gestiegene Stimmung in den Unternehmen ergibt sich eher aus einer verbesserten Beurteilung der zukünftigen Entwicklung, so Junker. Die Einschätzung der aktuellen Lage hat sich zunächst noch weiter eingetrübt.
DIW Berlin, Berlin









