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Schenck Process: Mit der Stahlindustrie Richtung Zukunft gehen

Schenck Process: Mit der Stahlindustrie Richtung Zukunft gehen

21.04.2015
Schenck Process GmbH

Schenck Process: Mit der Stahlindustrie Richtung Zukunft gehen


Messtechnikspezialist steht für Wirtschaftlichkeit im Kundensinn


Die weltweite Stahlindustrie ist unter Druck. Massive Überproduktion hat die Preise gesenkt. Der Wettbewerbsdruck, der auf europäische Erzeuger vor allem aus den asiatischen Märkten ausgeübt wird, verschärft sich stetig. Anlässlich der 19. Handelsblatt Jahrestagung „Stahlmarkt“ Ende Februar, forderte der Präsident des Weltstahlverbandes Dr. Wolfgang Eder die europäischen Stahlproduzenten zur Konzentration auf Spitzentechnologie und Innovationsführerschaft auf. Bei der Verarbeitung von Rohstoffen spielen Umweltweltschutz und Energieverbrauch eine ebenso große Rolle, wie der auf individualisierte Produktionsgrößen und engmaschige Wertschöpfungsnetzwerke ausgerichtete Industrie-4.0-Gedanke. Die Stahlindustrie steht vor notwendigen Veränderungen, für die sie auf Know-how von innovativen Technologieanbietern angewiesen ist. Schenck Process hat sich die Herausforderungen der Stahlproduzenten zur Aufgabe gemacht.


Die Darmstädter Schenck Process GmbH schickt jedem ihrer Projekte in der stahlerzeugenden Industrie eingehende Bedarfsanalysen voraus. Aus den Parametern Wirtschaftlichkeit, Energieeinsatz, Qualität, Prozesssicherheit und Umweltverträglichkeit errechnen die Ingenieure passgenaue Maßnahmen sowie maßgeschneiderte neue Lösungen. Auf der Metec 2015 stellt das Unternehmen sein Condition Monitoring System CONiQ für Siebmaschinen und Schwingrinnen vor. Dem Prinzip der vorausschauenden Instandhaltung verpflichtet, misst das Zustandsüberwachungssystem ständig Temperatur und Schwingungen von Maschine wie Komponenten und separiert Körperschall von Maschinenbewegung. Schäden werden so frühzeitig erkannt und gemeldet.


Wirtschaftlichkeit bedeutet sicher umrüsten zu können


Wirtschaftliches Denken beginnt beim Um- und Aufrüsten von bestehenden Anlagen. In jedem Stahlwerk stellen die schweren Brückenkrane zum Transport von flüssigem Stahl oder abgegossenen Brammen ein zentrales Produktionsmittel dar. Gelingt es, beim Neubau oder im Rahmen von Modernisierungen in solche Krane Wägeeinrichtungen mit hoher Genauigkeit einzubauen, ergibt sich für die Stahl-produktion ein vielfältiger Nutzen in den Bereichen Produktionssteuerung, Prozess-sicherheit und Materialbilanzierung.


Die MULTILADLE Produktfamilie beinhaltet verschiedene Lösungen zur Wägung von flüssigem Roheisen oder Stahl: Von der passgenauen Wägezelle über die geeignete Funkdatenübertragung bis hin zur standardisierten Datenübergabe an das Leitsystem. Werden beispielsweise die Wägeelektroniken DISOBOX Plus und DISOMAT Tersus kombiniert, können diese für bis zu zwei Hubwerke eines Krans Überlastsicherungen nach EN ISO 13849 realisieren. In vielen Fällen lässt sich die vorhandene Wägemechanik unverändert weiterverwenden. Das Wägeterminal DISOMAT Tersus passt sich durch umfangreiche Kommunikationsmöglichkeiten an aktuelle wie künftige Datenverarbeitungs- und Steuerungssysteme an. Es ist mit einem Lastkollektivspeicher ausgerüstet, der dem Bedienpersonal in regelmäßigen Abständen die aufgenommene Belastungshistorie liefert. Wartungsintervalle des Krans werden reduziert, was Kosten spart und die Verfügbarkeit steigert.


Siebmaschinen für anspruchsvolle Schüttgüter


Für die effiziente Verarbeitung kostbarer Rohstoffe steht die Spannwellen Siebmaschine FlexaClass SFX. Feinkörnige und feuchte Schüttgüter können Siebbeläge verstopfen oder verkleben. Um dies zu verhindern, macht sich FlexaClass das Spannwellenprinzip des Trampolins zunutze. Das Schüttgut wird hochbeschleunigt und dadurch leicht absiebbar. Durch die zusätzliche Dehnung reinigt sich der Siebbelag von selbst.


Spitzentechologie aus dem Testcenter


Für schwierige oder bruchempfindliche Materialien liefert Schenck Process pneumatische Förder- und Injektionstechnik, die Temperaturen bis 450 °C Stand hält und Mengen bis zu 300 Tonnen pro Stunde über mehr als zwei Kilometer bei geringem Wartungsaufwand bewegen kann. Im Testcenter im englischen Doncaster werden an vier verschiedenen Prüfständen innovative pneumatische Förder- und Injektionssysteme für die Eisen- und Stahlindustrie sowie das Schüttguthandling getestet und bewertet. Aus dem so gewonnenen Anwendungswissen generiert das Unternehmen passgenaue Lösungen für den Materialfluss.


Die vollautomatisierte Software-Logistiklösung LOGiQ schließlich komplettiert das Masseportfolio von Schenck Process für die Stahlindustrie um den Schritt in die Zukunft, der Industrie 4.0, entgegen. Die speziell für die Schütt- und Stückgutindustrie entwickelte und fortlaufend optimierte Automationssoftware vernetzt sämtliche Abläufe von der Bestellung bis zum Versand und zeigt sich dabei flexibel adaptierbar an individuelle Kundenvorgaben.


Halle/Stand: 05 / 5G22


http://www.schenckprocess.com/de


Über Schenck Process:


Schenck Process ist weltweit führend in allen Bereichen der Mess- und Verfahrenstechnik und bietet Lösungen für das Wägen, Dosieren, Sieben und Automatisieren an. Schenck Process entwickelt, fertigt und vermarktet eine Vielfalt an Lösungen, Produkten, Systemen und Komponenten, in denen sich prozesstechnisches Know-how und bewährte Technologien vereinen. Sitz des 1881 von Maschinenbauer Carl Schenck gegründeten Unternehmens ist Darmstadt.


Kontakt Presse:


Schenck Process Holding GmbH


Martina Seefeld


Head of International Communication


Pallaswiesenstr. 100


64293 Darmstadt, Germany


T +49 61 51-15 31 31 28


F +49 61 51-15 31 27 54


press@schenckprocess.com

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