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Richten: Neue Technik

Richten: Neue Technik

05.02.2015
FAGOR ARRASATE S. COOP.

Während des Blechherstellungsprozesses, es wird unterschieden in Warmwalzen oder Kaltwalzen, werden demselben gewisse mechanische Eigenschaften verliehen. Jedoch entstehen dem Blech durch diesen Prozess Walzfehler und in seinem Inneren werden hohe Eigenspannungen erzeugt, was zur Folge hat, dass das Blech erforderliche Qualitätsniveaus nicht erreicht. Blechfehler entstehen aufgrund von Spannungsunterschieden zwischen Blech-Längsstrukturen und Blech-Querstrukturen. Solche Spannungen können aus verschiedenen Gründen entstehen, z.B. aufgrund von ungleichmäßiger Abkühlung während des Walzprozesses, ungleichmäßigem Walzendruck oder Coilverlauf, Materialverunreinigungen etc. Aufgrund dessen ist der Walzprozess alleine nicht in der Lage die auf dem Markt geforderten Ebenheiten und Materialspezifikationen zu erfüllen. Es ist erforderlich mit solchen Blechfehlern richtig umzugehen und den Materialspannungen entgegenzuwirken.


Das analytische Modell wurde mit einem leicht zu bedienenden Interface in die Software unserer Kunden implementiert, was es ermöglicht verschiedene Prozessvariablen für eine spezifische Richtkonfiguration augenblicklich zu kalkulieren.


Es gibt verschiedene Richttechnologien, um Walzfehler zu beseitigen und Eigenspannungen zu reduzieren, wie einfaches Richten, Streckrichten, Streckbiegerichten und Richtrollen. Dabei bietet das Richtrollen gewisse Vorteile und stellt damit eine der attraktivsten Möglichkeit dar. Es ist die ökonomischte Option, der Ablauf ist schnell und kontinuierlich und es kann ein breites Spektrum an Banddicken – und breiten verarbeitet werden. Die Feinrichtqualität ist niedriger als beim Streckrichten, es bietet aber trotzdem eine akzeptable Qualität für die Mehrzahl der Prozesse. Wenn Bleche nicht richtig gerichtet wurden aufgrund von bestehenden inneren Spannungen und Formfehlern, kann dies auf viele darauffolgende Prozesse Auswirkungen haben, z.B. Umformprozesse, Schneidprozesse, Rollformen etc.


Bei Fagor Arrasate haben wir sehr viel Engagement in fortschrittliche Kalkulationswerkzeuge gesteckt, mit dem Ziel den Richtprozess zu optimieren. Diese Werkzeuge sind besonders interessant, da konventionelle Richtrollen ständig einem Anpassungs- und Verbesserungsprozess unterliegen. Die Tendenz Materialien mit immer größeren Streckgrenzen und/oder niedrigeren Elastizitäten zu verwenden macht weitere Forschungen an Richtmaschinen notwendig und sichert damit deren einwandfreien Betrieb mit diesen fortschrittlichen Materialien.

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