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Grüne Gießerei für mehr Nachhaltigkeit

Grüne Gießerei für mehr Nachhaltigkeit

Thema des Monats - Dezember 2014

© Messe Düsseldorf GmbH


„The Bright World of Metals” erneut mit ecoMetals-Kampagne

Gießen, Stahl- und NE-Metallerzeugung sind ein energieintensives Geschäft. Umweltfreundliche Technologien, wie sie auf dem Messequartett GIFA, NEWCAST, METEC und THERMPROCESS 2015 vorgestellt werden, können hier einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Mit der von der Messe Düsseldorf ins Leben gerufenen Initiative „ecoMetals“ soll das verantwortungsvolle, umweltbewußte Handeln von Unternehmen gefördert werden, die ihre innovativen Produkte und Verfahren im Rahmen der Messe erstmalig vorstellen. Dabei geht es um Neuheiten und Schlüsseltechnologien, die einen Beitrag für Umwelt, Energie- und Ressourceneffizienz leisten. Themen wie Wirkungsgradmaximierung, reduzierte CO2-Emissionen und nachhaltiger Klimaschutz bestimmen dabei den Markt und geben die künftige Richtung vor.

Materialeinsparungen helfen zudem, Rohstoffe und Ressourcen zu schonen. Hier hat z.B. Guss gute Karten: Beim Gießen wird Material nur dort eingesetzt, wo es Nutzen bringt und nötig ist – eine wichtige Voraussetzung für den Leichtbau. Das hilft nicht nur, den Benzinverbrauch eines Fahrzeuges zu senken, sondern spart bereits bei der Herstellung eines Bauteils Rohstoffe, Energie und CO2.

 
 
© Messe Düsseldorf GmbH

Intelligente Recyclingtechnik hilft Rohstoffe sparen

Gusskomponenten werden vielfach aus Schrotten und Altmaterialien hergestellt und können nach ihrer Verwendung mit der entsprechenden Technik umweltgerecht recycelt werden – beispielsweise zum nächsten Gussteil.

Das gilt ebenso für Stahl und NE-Metalle. Hierfür gibt es heute Recyclinginfrastrukturen auf der ganzen Welt. Dadurch verringert sich der ökologische Fußabdruck von Gussteilen und Stahlprodukten mit jeder Recyclingstufe.

Die Bright World of Metals zeigt ein breites Spektrum hoch entwickelter Technologien, mit denen sich die positive Nachhaltigkeitsbilanz bei Gussteilen, Stahl- und NE-Produkten weiter verbessern lässt.

Diätrezepte für die Stahlküche

Stahl ist heute unverzichtbarer Werkstoff etwa für Schiffe, Autos oder Brücken. Aufgrund des Energie- und Kohlebedarfs ist die Stahlproduktion jedoch mit einem signifikanten CO2-Ausstoß verbunden. Andererseits sind Produkte aus Stahl wiederum unentbehrliche Helfer beim Energiesparen, zum Beispiel als wesentlicher Bestandteil von Windrädern, Solaranlagen oder besonders effizienten Gasturbinen.

Wenn es um energieeffiziente Verfahren, Anlagen und Produkte zur Roheisen-, Stahl- und NE-Metall-Erzeugung geht, ist die METEC das Top-Event. Und auf der THERMPROCESS findet der Besucher die passenden nachhaltigen Lösungen rund um das Thema Thermoprozessanlagen.

 
 
© Messe Düsseldorf GmbH

Energiehunger zügeln

Denn bei allen Prozessen zur Roheisen-, Stahl- oder NE-Metall-Erzeugung sowie in Giessereien fallen meist auch große Abwärmeströme an, die nicht ungenutzt an die Umgebung abgegeben werden sollen. Daher ist Abwärmenutzung beim Schmelzen, Warmhalten und Gießen ein zentrales Thema.

Auch Hüttenwerke lassen sich mit den geeigneten Technologien heute als perfekter Energieverbund organisieren, der eine optimale Energienutzung zwischen den verschiedenen Aggregaten sicherstellt.

So können die in der Kokerei, am Hochofen und im Oxygenstahlwerk unvermeidlich entstehenden Prozessabgase – Koksofengas, Hochofengas, Konvertergas, Abwärme und Dampf –effizient dem Betrieb wieder zugeführt werden, etwa zur Erzeugung von Wärme und Strom.

Dies spart fossile Brennstoffe, und vermeidet CO2-Emissionen. Solche fortschrittlichen, energieeffizienten Anlagenkonzepte finden Besucher auf der GIFA, der METEC und der THERMPROCESS; entprechend produzierte Gussteile auf der NEWCAST.

 
 
© Messe Düsseldorf GmbH

Energieeffizienz und Ressourcenschonung im Fokus

Fragt man die Unternehmen, welche Themen an ihren Ständen bei GIFA, METEC, THERMPROCESS und NEWCAST 2011 im Mittelpunkt des Besucherinteresses standen, gehen die Antworten eindeutig in Richtung Energieeffizienz und Ressourcenschonung in Produktionsprozessen.

Die Messe Düsseldorf als Veranstalter des Technologiemessen-Quartetts hatte diesen Trend frühzeitig erkannt und die Kampagne „ecoMetals“ bereits vor Jahren ins Leben gerufen.

Unter dem Untertitel „Efficient Process Solutions“ werden Lösungen und Prozesse der Aussteller aus diesem Bereich speziell zusammengefasst. Die Teilnehmer konnten sich mit einer detaillierten Beschreibung ihrer Verfahren und Produkte bei der Messe Düsseldorf für „ecoMetals“ anmelden.

Die genannten Exponate mussten jedoch eines der folgenden Merkmale erfüllen: energieeinsparend oder Material- und ressourceneffizient in der Produktion sein, klimaverträglichen Einsatz erneuerbarer Energien oder ein optimiertes Energiecontrolling sowie innovative Technologien anbieten.

Teilnehmende Unternehmen werden sowohl auf den Websites der GIFA, METEC, THERMPROCESS und NEWCAST, als auch im gedruckten Messekatalog und auf den Messeständen speziell gekennzeichnet.

Zur Messelaufzeit gibt es einen handlichen Pocket-Guide mit dem sich jeder seine Wunsch-Aussteller besonders schnell zusammenstellen kann. Außerdem veranstaltet die Messe Düsseldorf in Kooperation mit dem Verlag Stahleisen „ecoMetals Trails“ – Besucherführungen zu Ausstellern, die an der ecoMetals-Initiative teilnehmen.

Darüber hinaus wird das Thema Energieeffizienz auch im hochkarätig besetzten Rahmenprogramm des Messe-Quartetts wieder ein breites Spektrum finden. Da die vier Messen eng mit einander verzahnt sind, sind die Foren und Kongresse Treffpunkt, Impulsgeber und Wegweiser für einen gesamten Wirtschaftszweig.

 
 
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Produktion wird „grün“

Themen wie Ressourcenschonung, Umweltauswirkungen und Energieeffizienz bewegen heute und in Zukunft die Stahl-, Eisen und NE-verarbeitende Industrie.

Produkte und Verfahren, die auf den internationalen Fachmessen GIFA, METEC, THERMPROCESS und NEWCAST 2015 in Düsseldorf gezeigt werden, können einen spürbaren Beitrag dazu leisten, vorhandene Ressourcen effizienter zu nutzen.

Die „eco Metals“-Initiative hilft Unternehmen dabei, sich in Richtung Low-Carbon-Economy zu entwickeln. Die Messe Düsseldorf misst dieser Entwicklung, die auf eine klimaverträglichere Nutzung von Rohstoffen und Materialien setzt, eine große Bedeutung bei.

 
 

Frank Lindner